Informationen für Schüler und Studenten zu Seminarfach-, Projekt-, Fach-, Bachelor-, Masterarbeiten,  Dissertationen …

Auch in Zeiten des elektronischen Publizierens müssen Bachelor-, Haus-, Fach- und Seminarfach-, Masterarbeiten, Dissertationen immer noch in Papierform abgegeben werden. Zwei grundsätzliche Ausführungen gibt es:

 

1. Die Fälzelbroschur, neudeutsch Softcover: 10 Kartonfarben stehen zur Auswahl. Fälzelstreifen  ähnlich der Kartonfarbe.  

Eine Prägung auf dem Vorderdeckel ist möglich. 

Preis pro Broschure incl. Mwst.: 9,80 €.  Die auch mögliche Variante mit Klarsichtdeckel vorn kostet 11,00 €.

 

2. Der feste Einband (Buch), neudeutsch Hardcover: 

40 Farben Bibliotheksleinengewebe sind immer vorrätig. Bei einem Buch ist nicht nur vorn, sondern auch auf dem Buchrücken eine Prägung möglich. 

Der Preis pro Buch bis ca. 2 cm Dicke beträgt incl. MwSt.: 24,90 €. 

 

 

Prägungen bis ca. 4 cm Länge in Gold oder Farbe pro Textzeile   >   3,50 €

Prägungen (z.B.: Bachelorarbeit) mit 4 bis 9 cm Länge in Gold oder Farbe pro Textzeile   >   4,80 €

 

Immer wichtiger - der hochwertige Druck: Der Ausdruck der Arbeiten als schwarz/weiss oder 4-Farb-Laserdruck ist in der Buchbinderei direkt möglich. Bitte ihre Datei unbedingt als PDF speichern und mitbringen oder per Mail zuschicken.  

(Word-Dateien, verschieben sich erfahrungsgemäß beim Öffnen auf fremden Rechnern allzu gern.)

 

Preise: 1 Seite schwarz/weiss kostet 15 ct, die normale 4-farbige Seite 45 ct, eine 100% Vollfarbseite 85 ct.

Der Druck erfolgt auf sehr hochwertigen 100 gr. Spezialpapier mit einer hohen Undurchsichtigkeit und guter Planlage. 

Es sind Drucke bis A3 möglich z.B. für Klappseiten.

 

Rabatte Bindung: Fälzelbroschur oder fester Einband: 2 gleiche Exemplare 2%, 3 Expl. 3% ... bis max 10 Expl. 10%.

Rabatte Druck: s/w oder farbig: ab 50 Drucke 5%, ab 100 Drucke 10%

Rabatte Prägungen: 2 gleiche Prägungen 10%, ab 3 gleichen Prägungen immer 20%.

 

Alle Preise sind incl. MwSt.

 

Kontakt:     info(at)buchbinderei-scholle.de   >>>                                     oder Telefon:    03606 614040

 

Weil die Zeit erfahrungsgemäß immer zu Schluss knapp wird: Schüler- und Studentenarbeiten werden in den normalen Buchbinderarbeitsalltag eingeschoben und sind an einem Tag fertig:

Vormittag bringen ... Abends abholen. Versprochen!

 

 

 

Mein Qualitätsversprechen: 

 

In einer echten Buchbinderei erhalten Sie immer eine Qualität die sich sehr von Copyshops und Bürofachgeschäften unterscheidet! Den höheren Aufwand sehen sie in der unteren Bildergalerie.

 

Broschuren: die aufgerauten Blattseiten werden mit einem dauerelastischen Kautschukkleber und eingelegtem Gazastreifen klebegebunden, bekommen vorn und hinten einen festen 350 gr. schweren Kartondeckel angesetzt. Der Rücken wird mit einem stabilen Gewebestreifen (Farbe nach Wunsch) verstärkt. Die Broschur lässt sich somit völlig flach aufschlagen (im Gegensatz zu harten und schnellen Fertigumschlag-Lösungen aus dem Copyshop!

Feste Einbände/Bücher: Die aufgerauten Seiten werden ebenfalls dauerelastisch und mit einer Gazeeinlage klebegebunden, mit einer stabilen, säurefreien Vorsatzlage versehen, gerundet und mit Kapitalbändchen versehen und anschließend in eine feste Buchdecke aus Pappen und Gewebebezug  (Bibliotheksleinen) eingehangen/geklebt. Das Buch lässt sich flach aufschlagen, im Gegensatz zu den „Aluklemmschienenbüchern“ aus den Copyshop, deren Buchdecke zudem nur aus textilähnlich geprägten Papier besteht!

 

 

 

 

 

Kleine Tipps für die Gestaltung einer Arbeit mit Schreibprogrammen:

 

Gerade wenn man das erste Mal umfangreiche Texte mit Schreibprogrammen gestalten muss, kann man sich mit richtigen Vorgehensweisen viele Nerven und Zeit sparen:

Das Wichtigste: Sie haben sich auf einen Blatt Papier ein grobes aber stimmiges Inhaltsverzeichnis erarbeitet und notiert. 

Sie wissen jetzt wo es hingeht und was alles nötig ist! Sie müssen ihr Konzept nur abarbeiten und verlaufen sich nicht!

 

Welches Schreibprogramm sie benutzen ist egal. Ein Tipp: kostenfreie Programme wie Libri-Office oder Gimp sind meist nervenschonender zu bedienen wie die Platzhirsche Microsoft-Word oder Photoshop und können das gleiche.

Schreiben sie die Texte oder Textblöcke zunächst ohne Formatierungen wie Blocksatz, Silbentrennung, Überschriftenformatierungen einfach hintereinander weg in ein echtes „Arbeitsdokument“. Leerzeilen sind erlaubt.

Legen sie für Verzeichnisse extra Arbeitsordner an. Legen sie sich einen Ordner mit dem nötigen Bildmaterial … an. 

Verbessern sie die Texte bis alles orthografisch und inhaltlich stimmt. 

Speichern sie das Dokument immer wieder mit einer neuen Bezeichnung ab (z.B. Textvorarbeit-01 usw.). Vielleicht war ja ein früherer Ansatz teilweise doch besser und können so leicht auf alte Texte zugreifen und rauskopieren.

 

Sind alle Vorarbeiten wirklich erledigt beginnen sie das endgültige Dokument anzulegen und zu formatieren.

Kopieren sie Texte aus der Vorarbeit in ein neues Dokument. 

Stellen sie Ränder, Schriftart, Zeilenabstand u.a. entsprechend der Vorgaben der Schule, Uni oder des Lehrers, Dozenten ein. Die feinere Gestaltung wird ganz zum Schluß gemacht, wenn alles im Dokument vorhanden ist.

Formatieren sie niemals Texte oder Textpassagen mit Leerzeichen! 

Benutzen sie unbedingt Programmbefehle wie Seitenumbruch wenn z.B. eine Überschrift, Bild  oder Tabelle am Seitenanfang oben stehen soll, oder Tabulatoren z.B. für textliche Einrückungen zwischendurch.

Speichern sie das Dokument immer mal wieder mit neuen Namen (Arbeit-01 …) 

Sind alle Texte im Dokument, wählen sie alles aus und stellen z.B. Blocksatz ein. In diesen Fall unbedingt die Silbentrennung aktivieren um unschöne riesige Wortzwischenräume zu vermeiden. 

Bei Texten in Verzeichnissen ist es besser das Blocksatzlayout nicht anzuwenden. 

Fügen sie die Fußnoten ein.

Fügen sie die Bilder, Grafiken, Tabellen und extra Textfelder an den entsprechenden Stellen ein. 

Stauchen und Strecken sie niemals Bilder - immer für Größenänderungen nur an den Ecken des Bildes ziehen bzw. gleichzeitig die Großschreibtaste drücken. 

Fügen sie die Seitenzahlen zu. Stellen sie für die Seitenzahlen die Schrift auf die gleiche Schriftart wie die Textschrift ein (über Rechtsklick in die Seitenzahl). Das gleiche gilt für die Fußnoten. 

Stellen sie die Sichtbarkeit der Seitenzahl „1“ auf der Titelseite ab oder gestalten sie ein extra Titelblatt und beginnen dann aber die Seitenzahlenzählung im Dokument mit „2“.

Formatieren sie die Überschriften manuell (hier ist ab und zu der Befehl: Seitenumbruch“ sinnvoll) oder mit den Formatierungsvorlagen des Programms. Bitte Schriftart beachten bzw. auf Textschrift umstellen. Wenn ihnen das automatisierte Inhaltsverzeichnis nicht gefällt, schrieben sie ein eigenes und kopieren es an der richtigen Stelle in das Dokument. Benutzen sie für die Seitenzahlen des Inhaltsverzeichnisses den rechtsbündigen Tabulator und füllen sie eventuell den Restraum der Zeile davor mit Punkten auf.

Vermeiden sie Formatvoreinstellungen der Programmherstellers mit farbigen Extravaganzen, die nur die Druckkosten erhöhen. 

Das gleiche gilt für die automatisierte Blaufärbung von Hyperlinks (über den Rechtsklick auf Schwarz umstellbar) oder für kleine farbige Firmenlogos in der Kopfzeile jeder Seite.  Vermeiden sie allzu poppig gestaltete Diagramme. 

Benutzen sie im gesamten Dokument die gleiche Schrift, gegebenenfalls in leicht verschiedenen Größen oder „Fett“ gestellt. 

Eine ungeschriebene Regel für wissenschaftliche Arbeiten:  Maximal drei Auszeichnungen verwenden (Abweichungen vom Normaltextlayout). Alles soll gut lesbar sein. Soll das Dokument zweiseitig gedruckt werden müssen auch eventuelle leere Rückseiten so im Dokument angelegt werden. 

Zum Schluss unbedingt das Dokument im PDF-Format (in Druckausgabequalität) abspeichern. Damit werden automatisch große Bilddateien auf eine gut druckbare Bildqualität neuberechnet. Unbedingt in den PDF-Einstellungen „Schrifteneinbettung“ ankreuzen um Druckprobleme zu vermeiden.